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Ausgabe 42 - 10/2021

Zeitschrift der AMAZONEN-WERKE für Mitarbeiter/-innen, Kunden und Freunde des Hauses.

Bericht zur aktuellen Lage

Die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie bleiben, aber die Industrie und insbesondere die Landtechnikindustrie freuen sich über volle Auftragsbücher. An allen AMAZONE Standorten konnten wir unter Einhaltung der Hygieneauflagen mit geringen Einschränkungen weiterarbeiten. 

Dank der Impfungen im eigenen Haus und einer hohen Impfbeteiligung sind die Mitarbeitenden bei AMAZONE zum größten Teil geschützt.

Die Auftragsbestände sind aktuell erfreulicherweise auf Rekordniveau. Die Materialbeschaffung bedeutet für uns allerdings eine immer größere Herausforderung.

Das Material und die Vorprodukte werden derzeit immer teurer. Bisher gelingt es uns aber, auch dank unseres international aufgestellten Einkaufs, dass die Produktion weitestgehend sichergestellt ist. Alle Beteiligten sind hier sehr wachsam, um bei Auftreten von Engpässen kurzfristig und flexibel reagieren zu können.

Mit unserem Produktprogramm sind wir aktuell sehr gut aufgestellt und auch die Neuheiten werden sehr positiv aufgenommen. Dennoch arbeiten wir mit Hochdruck an weiteren Neuentwicklungen.

Ihre Geschäftsleitung der AMAZONEN-WERKE

AMAZONE wächst, blüht und gedeiht

In Anbetracht des außergewöhnlich starken Auftragsbestands in allen Produktbereichen haben sich die AMAZONEN-WERKE dazu entschlossen, die Kapazitäten der steigenden Nachfrage anzupassen.

Zum einen haben wir uns dazu entschieden, das neue Werk in Bramsche zu erweitern. Hier sollen ab dem kommenden Jahr auch die selbstfahrende Pflanzenschutzspritze Pantera, aber auch die großen gezogenen Maschinen wie die Großflächenstreuer ZG-B und ZG-TS, das Flaggschiff der Pflanzenschutztechnik, die UX 11201, und die Großflächen-Sämaschine Primera DMC endmontiert werden. 

Durch den Umzug der Großmaschinen von Leeden nach Bramsche können das AMAZONE Global Parts Center und das Gebrauchtmaschinen-Center in Leeden noch weiter wachsen. In Samara schreitet der Neubau unserer neuen Fabrik deutlich voran; auch für die Vertriebs- und Serviceniederlassung AMAZONE Dolmatowo südlich von Moskau sind die Bauarbeiten inzwischen angelaufen.

Wir freuen uns, dass wir für alle Bauprojekte leistungsfähige Partner gefunden haben und sind zuversichtlich, dass die wichtigen Erweiterungen planmäßig und termingerecht verwirklicht werden.

AMAZONE wächst, blüht und gedeiht (1)
Das Werksgelände in Bramsche
AMAZONE wächst, blüht und gedeiht (2)
Das neue Werk im russischen Samara


Neu bei AMAZONE

Winterdienststreuer „IceTiger“

IceTiger

Die AMAZONEN-WERKE haben einen neuen Winterdienststreuer entwickelt, der auf unseren jahrzehntelangen Erfahrungen beruht. Schon unser großer Düngerstreuer ZG-B aus der Landtechnik arbeitet sehr zuverlässig mit der präzisen Bandbodentechnik.

Der neue IceTiger mit modernster ISOBUS-Technik hat eine variabel einstellbare Streubreite von 2 bis 8 Meter, ein Fassungsvermögen von 1.000 Liter (mittels optionaler Aufsätze ist eine Aufrüstung auf 1.300, 1.600 und 1.900 Liter möglich) und streut gleichermaßen alle üblichen Streustoffe, egal ob trocken oder feucht. Der hydraulisch angetriebene und leicht zu bedienende Streuer hat einen unempfindlichen Bandboden mit einer großen Transportfläche, der das Streumaterial der rostfreien Streuscheibe verstopfungsfrei zuführt. Perfekte LED-Beleuchtung und Sensoren überwachen im Einsatz zuverlässig alle Funktionen.

Gummischürzen, mit denen der IceTiger bestückt ist, schützen den Streuer vor Verschmutzungen von den Traktorrädern, wobei der Antriebsmechanismus durch extra Verkleidungen abgekapselt wird. Der IceTiger ist mit vier Abstellrädern ausgestattet, damit er auch nicht angebaut in der Gerätehalle leicht rangierfähig bleibt. Eine komfortable Abdeckplane schützt das Streugut vor Niederschlag. Die ersten 10 Maschinen sind bereits seit dem Winter 2020 im Einsatz und zeigen gute Ergebnisse. Wir sind überzeugt davon, dass unser IceTiger ein voller Erfolg wird.

IceTiger ausgezeichnet mit der Silbermedaille der Leitmesse demopark 2021.


Die neue Größe: UX Super – bis zu 9.000 l und bis zu 42 m Arbeitsbreite auf nur einer Achse!

UX-Super

Mit der neuen UX 7601 Super und UX 8601 Super ist die Familie der AMAZONE Anhängefeldspritzen weiter gewachsen. Durch konsequente Weiterführung des kompakten AMAZONE Maschinendesigns wird erneut ein maximales Volumen ohne Kompromisse erreicht – selbstverständlich mit allen inzwischen bekannten Vorteilen.

Die L-Gestänge in Flugzeugbauweise mit bis zu 42 m Arbeitsbreite sind gleichzeitig superleicht, superstabil und superkompakt. Sie sind Garant für eine hervorragende Gestängelage auf dem Feld. Negative vertikale und horizontale Gestängebewegungen werden durch die aktive Gestängeführung ContourControl in Verbindung mit der aktiven Schwingungstilgung SwingStop vermieden. 

5 bis 10 % Pflanzenschutzmittel lassen sich mit der Kombination aus der automatischen Teilbreitenschaltung GPS-Switch und der Einzeldüsenschaltung AmaSelect einsparen. AMAZONE bietet höchsten Bedienungskomfort im SmartCenter. Maximalen Komfort beinhaltet das Comfort-Paket plus mit dem drucksensitiven Touchterminal für die Maschinenbedienung mit komplett automatisierten Befüll- und Reinigungsprozessen.

Mit der großen UX-Baureihe ist das Spritzenprogramm komplett und bietet für jeden Betrieb das richtige Gerät.


AMAZONE im praktischen Einsatz

Der Hof „Bio Energy Dötterl“ in Sassenhof

AMAZONE im praktischen Einsatz (1)
Der Hof „Bio Energy Dötterl“ in Sassenhof

Michael Dötterl betreibt im Norden der Oberpfalz zwischen dem Steinwald und dem Oberpfälzer Wald den Hof „Bio Energy Dötterl“. Bereits im Alter von 18 Jahren hat Herr Dötterl den 40 ha umfassenden Hof von seinen Eltern übernommen. Drei Jahre später baute er eine Biogasanlage mit 400 kW und erweiterte seinen Betrieb sukzessive auf mittlerweile 450 ha, davon 420 ha Ackerland und 30 ha Grünland. Die Biogasanlage betreibt er mit Mais, Gras und Ganzpflanzensilage. Ansonsten wird auf dem Hof Wintergerste, Winterweizen, Triticale und Raps angebaut. Im Jahre 2016 schaffte er sich den komfortabel ausgestatteten Anbau-Düngerstreuer ZA-TS an, gleichzeitig mit der Anhängefeldspritze UX mit 4.200 Liter Fassungsvermögen. Schon ein Jahr später kamen die Großflächensämaschine Cirrus mit 6 m Arbeitsbreite und 2020 die 6 m Kompaktscheibenegge Catros TS hinzu. Im Spätherbst dieses Jahres kommt noch die 8 m Version Catros TX dazu.

AMAZONE im praktischen Einsatz (2)
Ein starkes Team: UX 4200 Special mit Michael Dötterl und Sohn Moritz

Zur Bewirtschaftung des Hofes in Sassenhof und auch zu dem mittlerweile hinzugenommenen Betrieb in Tschechien setzt Michael Dötterl erfolgreich auf AMAZONE Produkte.

Bei seinen vielfältigen Aufgaben auf dem Hof wird Herr Dötterl bereits von seinem achtjährigen Sohn Moritz unterstützt. Gemeinsam macht die Arbeit doch gleich doppelt so viel Spaß.


#ROWSHOW 2021 – auf Rekordjagd

AMAZONE im praktischen Einsatz: #ROWSHOW 2021 – auf Rekordjagd (1)
Auf Rekordjagd: AMAZONE FTender 2200, Fendt 942 Vario und GRIMME GL 860 COMPACTA

Gemeinsam mit der Firma GRIMME aus Damme haben sich die AMAZONEN-WERKE auf Rekordjagd begeben. Das Ziel war es, möglichst viele Kartoffeln zu legen, gekoppelt mit einer Düngergabe. Dafür wurde der achtreihige Kartoffel-Legeautomat GL 860 „COMPACTA“ von der Firma GRIMME zusammen mit dem Fronttank von AMAZONE eingesetzt.

Auch beim Kartoffelpflanzen ist es wichtig, dass bei der passenden Bodentemperatur und -konsistenz sowie dem entsprechenden Wetter im Frühjahr möglichst präzise und schlagkräftig Kartoffeln gelegt und Dünger ausgebracht wird.

AMAZONE im praktischen Einsatz: #ROWSHOW 2021 – auf Rekordjagd (2)

Im Mai dieses Jahres startete die Rekordjagd frühmorgens bei einer Außentemperatur von 3,5 Grad Celsius auf dem 47,17 ha großen Feld in Setzin, 40 km südwestlich von Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern.

Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 8,3 km/h konnten 3,47 ha/h perfekt bepflanzt werden. Die Kartoffeln wurden in 18 cm Tiefe mit einem Abstand von 33 cm gelegt. Die Ablage des Düngers erfolgte mit 100 kg/ha. Innerhalb von 12 Stunden schaffte die Kombination es so, eine Gesamtfläche von 41,59 Hektar zu bepflanzen. Das ist rekordverdächtig!

Vetretungen in aller Welt: Falcon – ein starker Partner für Südafrika

Eine vollausgestattete UX 11201 wurde zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent von unserem Partner Falcon Equipment für den Landwirt und Rinderzüchter Heinrich Schönfeldt in Caledon am Westkap importiert.

Nach einer Wartezeit aufgrund der Verschiffung und anderer logistischer Herausforderungen hatte Falcon Equipment nach dem Eintreffen der UX 11201 alle Hände voll zu tun mit den Vorbereitungen für die Übergabe an den Landwirt Heinrich Schönfeldt. Zuerst wurde die Spurbreite auf 3300 mm angepasst. Nach einer adäquaten Schulung des Landwirts und einer vollständigen Übergabeinspektion war die Anhängefeldspritze bereit, ihre Leistungsfähigkeit auf dem Feld unter Beweis zu stellen.

Aristoteles hat einmal gesagt: „Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten“.
Mit viel Engagement und Freude an der Arbeit hat das Falcon-Team das Zitat von Aristoteles vortrefflich umgesetzt und die größte Feldspritze des afrikanischen Kontinents in Betrieb genommen.

Vetretungen in aller Welt: Falcon – ein starker Partner für Südafrika
Von links nach rechts: Ruben van der Merwe (Nationaler Verkaufsmanager), Timo Mönnich (Servicetechniker AMAZONE), Wessel Vosloo (Regionaler Verkaufsmanager), Anna du Plessis (Leiterin Marketing), Chris Coucourakis (Einkäufer)


Es war einmal: Schneckenwagen SW 2000 von AMAZONE

Es war einmal: Schneckenwagen SW 2000 von AMAZONE

In den 1960er-Jahren war es üblich, einige Dünger wie Kalk in pulverförmiger Konsistenz auszustreuen. Kalk ist auch heute noch der wichtigste Dünger in der Landwirtschaft und wird in natürlicher Form abgebaut. In Zeiten, in denen sich auch kleinere und mittlere Betriebe gerne ihre eigenen Geräte zugelegt haben, ließ sich der Schneckenwagen in hohen Stückzahlen verkaufen.

Seither hat sich die Situation geändert. Den Kalk gibt es mittlerweile in Granulatform oder er wird mit anderen Düngern gemischt. Dieser kann mit normalen Zentrifugaldüngerstreuern ausgebracht werden. Seit den 90er-Jahren übernahmen aber auch Lohnunternehmer mit Großflächenstreuern, die bis zu 10 t fassten, das Ausbringen von Kalk auf den Äckern. Die Nachfrage nach dem kleinen Schneckenstreuer brach nach und nach ein, sodass AMAZONE die Produktion wieder eingestellt und dafür geeignetere große Streuer entwickelt hat.

Die Zeiten ändern sich und AMAZONE passt sich an.

Kooperation mit befreundeten Partnern: AMAZONE UX SmartSprayer – punktgenauer Einsatz von Herbiziden

Pflanzenschutz der Zukunft von AMAZONE in Kooperation mit den Firmen Bosch und xarvio.

Kooperation mit befreundeten Partnern: AMAZONE UX SmartSprayer – punktgenauer Einsatz von Herbiziden

Gemeinsam mit den Firmen Bosch und xarvio (BASF Digital Farming Solutions) hat AMAZONE die Anhängefeldspritze UX SmartSprayer entwickelt und getestet. Mit einer Bilderkennungssoftware von Bosch werden Unkräuter in Reihenkulturen erkannt und dann gezielt mit einem Herbizid behandelt. So können, je nach Unkrautdruck, bis zu 90 % Pflanzenschutzmittel eingespart werden. In der Fachsprache heißt das „Spot-Applikation“. Für diese kleinstflächige Applikation ist eine absolut genaue Gestängelage unabdingbar. Mit unserer aktiven Gestängeführung „ContourControl“ sowie der aktiven Schwingungsdämpfung „SwingStop“ stellen wir die benötigte Präzision in allen Situationen auf dem Feld sicher.

Die Kombination einzeln geschalteter Pulsweiten-Frequenzmodulations-Ventile (PWFM) und speziell abgestimmter Spot-Fan-Düsen von Agrotop mit 25-cm-Düsenabstand sorgt für eine exakte Spot-Applikation und maximales Einsparpotential bei Arbeitsgeschwindigkeiten von bis zu 12 km/h. Gleichzeitig können Bodenherbizide ganzflächig aus einem zusätzlichen Tank mit einem Zwei-Leitungssystem bei derselben Überfahrt ausgebracht werden. Die Maschine ist mit einer LED-Lichttechnologie ausgestattet, sodass sogar nachts gearbeitet werden kann.


Ein treuer Händler: Erfolgreichster UX-Vertriebspartner

Einer unserer wichtigsten Handelspartner ist die AGRAVIS Raiffeisen AG mit vielen ihrer Tochtergesellschaften. Die AGRAVIS Technik BvL GmbH – eine der Töchter – ist mit 7 Niederlassungen im Vertriebsgebiet Münsterland, Ruhrgebiet, westliches Osnabrücker Land, Emsland und in der Grafschaft Bentheim als AMAZONE Partner vor Ort tätig. Eine dieser Niederlassungen ist der Standort Ascheberg im Münsterland.

Beachtliche Verkaufserfolge erzielte die AGRAVIS Technik BvL GmbH in diesem Jahr mit unseren Anhängefeldspritzen UX Super und UX Special alleine mit der Filiale in Ascheberg. Insgesamt wurden hier 8 Anhängefeldspritzen verkauft, davon dreimal UX Super und fünfmal UX Special. Hinzu kommen noch drei Anbaufeldspritzen UF 02. Gerade die Pflanzenschutztechnik ist besonders beratungsintensiv. Hier arbeitet das spezialisierte Team der AGRAVIS-Verkaufsberater sehr eng mit den AMAZONE Werksbeauftragten zusammen.

Schon der Gründer der AMAZONEN-WERKE, Heinrich Dreyer, hat um 1890 die Zusammenarbeit mit der Genossenschaft aus Münster, damals noch die WCG (Westfälische Centralgenossenschaft), erwähnt. Die erfolgreiche Partnerschaft hat sich bis heute bewährt. Betreut wird die AGRAVIS Technik BvL GmbH durch die Werksbeauftragten Hartmut Goudschaal und Jan-Heiner Kampmeyer.

Ein treuer Händler: Erfolgreichster UX-Vertriebspartner
Die leistungsstarke Mannschaft der AGRAVIS BvL Technik GmbH vor der UX-Parade


Feldbrand in Leipzig

Feldbrand in Leipzig
Mit Scheibenegge und Grubber wurden Brandschneisen in das Feld gezogen Foto: Eric Pannier – Einsatzfahrten Leipzig

Am Sonntagabend, den 18. Juli 2021, wütete ein heftiges Feuer auf einem an das Leipziger Werk angrenzenden Getreidefeld. Ein entsprechender Alarm ging gegen 22:40 Uhr bei der Feuerwehr ein, die auch sofort einschreiten konnte, da die Feuerwache gegenüber des betroffenen Ackers liegt. Nahezu zeitgleich wurde Herr Ralf Döring, Betriebsleiter BBG, von einem Anlieger informiert, der sich sogleich auf den Weg machte und zusätzlich die interne Alarmkette auslöste.

Beim Befahren des Feldes fuhren sich zwei Löschfahrzeuge der Feuerwehr im weichen Untergrund fest. Trotzdem konnte eine Riegelstellung als Brandbekämpfung aufgebaut werden, da sich das Feuer rasant in Richtung Werksgelände ausbreitete. Weil ein Löschzug bei Weitem nicht ausreichte, wurden von der Feuerwehr weitere Einheiten, darunter auch zwei Tanklöschfahrzeuge, nachgefordert. Zusätzlich konnte dank der BBG-Instandhaltungsbereitschaft die maximale Löschwasserversorgung über die Hydranten des Werkes bereitgestellt werden. Um die Feuerwehr zu unterstützen, setzten sich Konstrukteur Robert Dietrich und Werkleiter Martin Wilken beherzt je auf einen Traktor, um mit Scheibenegge und Grubber Brandschneisen in das Feld zu ziehen und die festgefahrenen Löschfahrzeuge zu befreien.

Nach drei Stunden war der Brand gelöscht. Ein Übergreifen des Feuers auf das Werksgelände und auf die angrenzenden Felder konnte verhindert werden. Bereits gegen 1 Uhr nahmen die bis dahin evakuierten Mitarbeitenden der Nachtschicht die Arbeit wieder auf.

Vielen Dank an unsere Mitarbeiter und die Feuerwehr für ihren mutigen und selbstlosen Einsatz.

Vertretungen auf der ganzen Welt: Die Firma Capei SRL in Argentinien

Vertretungen auf der ganzen Welt: Die Firma Capei SRL in Argentinien

Die Firma Capei SRL mit Herrn Gabriel Giardina ist unser Importeur in Argentinien. 2017 hat der Grimme Importeur aus Balcare, 390 km südlich von Buenos Aires, die Repräsentanz der AMAZONEN-WERKE erfolgreich übernommen.

Das Interesse der Landwirte konzentriert sich auf die Kompaktscheibenegge Catros und hochwertig ausgestattete Düngerstreuer. In einem Land, in dem 100 % Direktsaat betrieben wird, besteht die Herausforderung darin, zu zeigen, dass mit neuen Arbeitsmethoden und moderner Technik deutlich verbesserte Ergebnisse zu erzielen sind. Die bessere Lösung ist die minimale Bodenbearbeitung und die mechanische Unkrautbekämpfung, und das geht am besten mit der AMAZONE Technik Catros, Cenius und Certos. Zu dieser Technik passt ideal unsere hochpräzise Dünge- und Pflanzenschutztechnik.

Vertretungen auf der ganzen Welt: Die Firma Capei SRL in Argentinien (2)

Die Firma Capei SRL hat inzwischen hervorragende Einführungsarbeit geleistet und wird in Zukunft weiter viele landwirtschaftliche Betriebe von den Vorzügen fortschrittlicher Systeme überzeugen. Die bisher erzielten Erfolge werden den dazu nötigen Antrieb leisten.

Wir danken Herrn Giardina und seinem Team für die gute Arbeit und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg.

Verdiente Mitarbeiter bei AMAZONE

Dipl.-Ing. (FH) Viktor Schwamm

Verdiente Mitarbeiter bei AMAZONE (1)
Zuständig für die Weiterentwicklung der Primera DMC: Dipl.-Ing. (FH) Viktor Schwamm

Geboren und aufgewachsen ist Viktor Schwamm in Kasachstan. Nach der Schule absolvierte er ein Maschinenbaustudium in Omsk, Russland, welches er 1979 als Diplomingenieur mit Auszeichnung abschloss. Seine berufliche Karriere begann Herr Schwamm in der Sibirischen Landmaschinen-Prüfstation, wo er mit der Prüfung von Sä- und Erntemaschinen betraut war.

1981 übernahm er als leitender Ingenieur das dortige Labor. Bereits ein Jahr später war Herr Schwamm als technischer Leiter für die Prüfstation verantwortlich. Im Jahre 1995 zog Viktor Schwamm mit seiner Familie nach Deutschland. Bevor er in Dortmund erneut ein Studium aufnahm, arbeitete er als Industriemechaniker. Seine erste Stelle nach dem Studium trat Herr Schwamm als Konstruktionsingenieur in einer Metallbaufirma in Melle an. Weitere fünf Jahre arbeitete Herr Schramm als Konstrukteur bei dem Autozulieferer Matzner in Bissendorf, bevor er 2005 zu AMAZONE wechselte.

Seitdem kümmert er sich um die Weiterentwicklung der Großflächen-Sämaschine Primera DMC unter der Obhut unseres Mitinhabers Prof. h.c. Univ. Samara R A S Dr. Dr. h.c. Heinz Dreyer. Mit der Hilfe von Viktor Schwamm entwickelte sich die Primera DMC mit Arbeitsbreiten von bis zu 12 Metern zu einem Verkaufsschlager.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Schwamm für seine hervorragende Arbeit, ohne die unsere Erfolge in der Direktsaattechnik nicht denkbar wären.


Dipl.-Ing. (FH) Rainer Rüdebusch

Verdiente Mitarbeiter bei AMAZONE (2)

Nach erfolgreicher Ausbildung bei AMAZONE absolvierte Herr Rüdebusch ein Studium zum Diplom-Ingenieur an der Hochschule Bremen. Weiteres Know-how erwarb er anschließend mit einer einjährigen Weiterbildung im Bereich Qualitätsmanagement für Ingenieure.

Herr Rüdebusch arbeitete viele Jahre im Qualitätswesen und Projektmanagement bei der Firma ZF Lenksysteme, bevor er 2014 zu AMAZONE zurückkehrte und die Stelle als Projektleiter für unsere Einzelkorn- und Großflächensätechnik in Hude übernahm. Um unsere Produkte stetig zu verbessern und die Prozessabläufe zu optimieren, behält er Qualität, Termine und Kosten immer im Blick.

Mit seinem fachlichen Können überzeugt er in hohem Maße und findet die volle Akzeptanz bei allen Mitarbeitern und Kollegen.

Wir danken Herrn Rüdebusch für seinen engagierten Einsatz und hoffen sehr, dass er uns noch viele Jahre mit seiner Freude an der Arbeit erhalten bleibt.

Düngerstreuer AMAZONE für Hobbyfarmer

Düngerstreuer AMAZONE für Hobbyfarmer
Das Hochbeet ZA-F von Martina Fisseler und Rainer Zölzer in Diemelsee

Eine Hobbyfarm mit interessantem Tierbestand nutzt AMAZONE Streuer als Hochbeet. Mit drei Pferden, drei Husumer Schweinen, Hühnern, Katzen und einem Hund ist dieser Hobbyhof voll ausgelastet. Der Düngerstreuer wurde „in Rente“ geschickt und zum Hochbeet umfunktioniert. 

Mit Pferdemist vermischte Erde sorgt für beste Voraussetzungen.Schon die erste Ernte brachte einen lohnenden Ertrag an Kohlrabi, Brokkoli und Zucchini.

So sorgt der AMAZONE ZA-F auch in der Rente immer noch für gute Erträge.

Ein bedeutender AMAZONE Händler: Firma Depussay in Terminiers – Frankreich

Ein bedeutender AMAZONE Händler: Firma Depussay in Terminiers – Frankreich
Geschäftsführer Christophe Depussay

Einer unserer wichtigsten Händler in Frankreich ist die Firma Depussay. Das Unternehmen besteht seit ca. 75 Jahren in der Beauce, einem wichtigen Getreideanbaugebiet im Süden von Paris. Geschäftsführer ist Herr Christophe Depussay, der inzwischen 29 Standorte in 12 Departements aufgebaut hat.

Neben dem AMAZONE Programm vertreibt die Firma u. a. die Technik der Firmen Claas und JCB. Sie beschäftigt inzwischen 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über leistungsfähige Werkstätten mit Kundendienst und Ersatzteilversorgung.

Die Firma Depussay hat sich mit unseren Produkten einen bedeutenden Markt aufgebaut, insbesondere mit unseren Pflanzenschutzspritzen, der Sätechnik und der passiven Bodenbearbeitung. Vor kurzer Zeit hat sie auch die neue Einzelkornsämaschine Precea erfolgreich zum Einsatz gebracht.

Wir danken Herrn Depussay und seinen engagierten Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit und wünschen dem gesamten Team weiterhin gute Erfolge. Wir werden Herrn Depussay und sein Team auch zukünftig nach besten Kräften fördern und unterstützen.


Wohnhaus des Gründers – das „Weiße Haus“

Nach 27 Jahren des Bestehens der AMAZONEN-WERKE, also im Jahre 1900, beschloss der Firmengründer Heinrich Dreyer, für sich und seine Familie ein angemessenes Wohnhaus zu bauen. Einerseits sollte es seine Firma repräsentieren, andererseits wollte er auf seine kleine Landwirtschaft nicht verzichten. So baute er zwei Häuser in einem: Ein attraktives Wohnhaus zur Straße und ein Bauernhaus mit klassischer Diele, Dielentür und Stallungen nach hinten, insgesamt jedoch recht bescheiden ohne luxuriöse Sanitäreinrichtungen, so wie es zu der Zeit auf dem Lande üblich war.

Anfangs bewohnten Heinrich und Lisette das ganze Haus mit ihren acht Kindern und dem Hauspersonal. Ab 1932, als die Kinder ausgezogen waren, erhielten der jüngste Sohn Erich und seine Frau Erne die Wohnung im Obergeschoss. Erne, die aus der Stadt kam, modernisierte das ganze Haus mit Zentralheizung und zeitgerechten sanitären Einrichtungen. Errichtet wurde das Haus ursprünglich mit grauen Hüttensteinen aus Schlacke von dem Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein, der heutigen Georgsmarienhütte GmbH. Die Westfront war zum Schutz vor Witterungseinflüssen mit Zinkplatten verkleidet.

Als die letzte Bewohnerin, Frau Erne Dreyer, 2001 verstorben war, wurde das Haus nicht abgerissen, sondern zumindest teilweise zur Hauptverwaltung umgebaut und weiß gestrichen. So steht es heute als Schmuckstück da und repräsentiert die AMAZONEN-WERKE in würdiger Form. Im Inneren beherbergt das „Weiße Haus“ unsere Geschäftsleitungsmitglieder Christian Dreyer und Andreas Hemeyer, die Exportleiter Christian Gall und Dimitri Gujo sowie einen Teil der Abteilung After Sales.

Wohnhaus des Gründers – das „Weiße Haus“ (1)
Das Gründerhaus im Jahr 1945
Wohnhaus des Gründers – das „Weiße Haus“ (2)
... und heute


Umzug des AMAZONE Museums in das AMAZONE Versuchsgut Wambergen

Fast 20 Jahre beherbergte der Hof Weitkamp in Gaste das Werksmuseum der AMAZONEN-WERKE. Auf der großen Tenne und in den ehemaligen Viehställen waren die historischen Maschinen von der Getreidereinigungsmaschine bis zur Säkombination untergebracht.

Das attraktive Fachwerkhaus war durchaus eine angemessene Kulisse für unsere historische Landtechnik. Inzwischen erwarben die AMAZONEN-WERKE das benachbarte Gut Wambergen mit einigen dazugehörigen Ackerflächen, die an unser Werksgelände reichen. Nun lag es natürlich auf der Hand, mit den aus über 135 Jahre gesammelten Exponaten in die großen Räumlichkeiten auf Gut Wambergen umzuziehen.

Auf der Diele und den angrenzenden Stallflächen auf beiden Seiten ist viel Platz für die historische AMAZONE Technik. In den Kammern, in denen vormals die Knechte und Mägde genächtigt haben, stellen wir die vielen landwirtschaftlichen Kleingeräte und historischen Haushaltsgeräte aus der Landwirtschaft aus.

Während auf den Flächen von Gut Wambergen die Zukunft moderner Landtechnik gezeigt wird, bekommt man in der Diele einen Eindruck von über 100 Jahren Technik-Historie. Gleichzeitig taucht der Besucher in die Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer auf dem Land lebenden Vorfahren ein.

Eine Besichtigung ist nach Vereinbarung möglich – bitte senden Sie Ihre Anfrage an dirk.Wortmann@amazone.de

Umzug des AMAZONE Museums in das AMAZONE Versuchsgut Wambergen
Neues AMAZONE Museum im Versuchsgut Wambergen


AMAZONE Versuchswesen auf dem Gut Wambergen: Erste Ernte im Projekt Controlled Row Farming

AMAZONE Versuchswesen auf dem Gut Wambergen: Erste Ernte im Projekt Controlled Row Farming

Mit der Ernte der Wintergerste endet das erste Anbaujahr im Projekt Controlled Row Farming (CRF). Im praxisorientierten Streifenversuch erfolgt der Drusch der gesamten Parzelle und die Verwiegung in einem Großflächenstreuer. Der ZG-TS 7501 ist ein ausrangierter Prototyp, der spezielle Auslauftrichter erhalten hat, um das Erntegut auf die Anhänger zu übergeben. Die Versuchsbeerntung gestaltet sich damit deutlich schlagkräftiger und liefert sofort Ergebnisse.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Doppelreihe Getreide auf 50 cm mit 50 % geringerer Saatstärke die gleichen Erträge erzielt wie die klassische Flächensaat. Zusätzlich wurde mit der Untersaat von Alexandrinerklee im letzten Hackgang eine gut entwickelte Begleitkultur eingesetzt, die unmittelbar nach der Ernte zusätzlich Biomasse gebildet hat.

In Gesprächen mit Praktikern und Beratern erhält das Anbaukonzept CRF mit der konsequenten Reihenorientierung aller Maßnahmen sehr positive Rückmeldungen. Die DLG startete im Herbst dieses Jahres ein 3-jähriges Versuchsprojekt nach den Grundprinzipien des Controlled Row Farming (www.controlled-row-farming.de) mit besonderem Fokus auf die Förderung regionaler Nützlingspflanzen.

Das Projekt „ReNuWi – Reihenbezogener Ackerbau mit reduziertem chemischen Pflanzenschutz und Förderung von Nützlingen und Wildkräutern in der Fläche“ wird von der Bundesstiftung Umwelt gefördert und mit den Partnern Hochschule Anhalt und unserem Tochterunternehmen Schmotzer Hacktechnik am Standort des Internationalen Pflanzenbauzentrums Bernburg durchgeführt. In randomisierten Großparzellenversuchen erwarten wir in den kommenden Jahren wissenschaftlich fundierte Ergebnisse und zusätzliche Erfahrungen in einer anderen Klimaregion.

Ständig unterwegs für AMAZONE: Groß- und Außenhandelskaufmann Florian Lüer

Mitte des letzten Jahres hat Herr Lüer im Gebiet Südost Niedersachsen die Stelle des AMAZONE Werksbeauftragten übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Herrn Michael Hager an, der fast 30 Jahre lang unsere Interessen erfolgreich vertreten hat.

Herr Lüer ist seit 2007 im Landtechnikvertrieb aktiv und hat schon vielfältig mit der AMAZONE Technik gearbeitet; auch kennt er sich in dem Gebiet von Hannover bis Braunschweig bestens aus. Dort hat er eine Zusatzausbildung als zertifizierter Agrartechnikverkäufer ADG mit Erfolg abgeschlossen.

Damit startet Herr Lüer gut vorbereitet und mit großem Engagement in seine neue Aufgabe als AMAZONE Werksbeauftragter.

Ständig unterwegs für AMAZONE: Groß- und Außenhandelskaufmann Florian Lüer
Von links nach rechts: Florian Lüer, Christoph Mützenich (Wilhelm Hobein Landtechnik) und Michael Hager


Carsten Megier hat seine Insa geheiratet

Carsten Megier hat seine Insa geheiratet (1)

In der zweiten Jahreshälfte 2020 gab es ein größeres Ereignis, auf das sich viele Arbeitskollegen gefreut haben. Unser Carsten Megier, der seit 2018 im Versuch in Gaste im Bereich Pflanzenschutztechnik beschäftigt ist, hat am 12. September 2020 seine Insa geheiratet. Das Paar kennt sich seit vielen Jahren und ist nun den Bund der Ehe eingegangen. Ihre gemeinsame Leidenschaft ist das Tanzen.

Gemeinsam mit der Tanzschule Albrecht aus Georgsmarienhütte haben beide bereits an mehreren Tanzmeisterschaften teilgenommen. Die ursprünglich geplante Hochzeitsfeier sollte den Gästen also mit großen Showeinlagen des Brautpaars als besonderes Event in Erinnerung bleiben.

Da die Party aufgrund der geltenden Beschränkungen nicht stattfinden konnte, wurde das Brautpaar am Tag ihrer standesamtlichen Trauung in Hagen a.T.W. von einer kleinen Abordnung seiner engeren Arbeitskollegen überrascht. Für den Besuch am „Alten Pfarrhaus“ wurde ein Traktor mit einer Feldspritze UF 2002 und dem neuen autarken Fronttank FT-P 1502 ausgerüstet. Wie auf dem Foto mit dem glücklichen Brautpaar zu erkennen ist, lässt sich das Podest prima für Hochzeitsfotos nutzen. Wir wünschen dem Brautpaar für die Zukunft alles Gute, eine glückliche Zeit und vor allem viel Gesundheit.

Carsten Megier hat seine Insa geheiratet (2)
Das glückliche Brautpaar mit Kollegen von AMAZONE


Spreader Application Center: Präzise Düngerverteilung bei AMAZONE

Spreader Application Center: Präzise Düngerverteilung bei AMAZONE
Streuhalle in Hasbergen-Gaste

Düngerstreuer gibt es bei AMAZONE seit 1915. Die Zentrifugaldüngerstreuer ZA gehören seit 1958 dazu. Die Verteilgenauigkeit des Streuguts wird seit 106 Jahren regelmäßig getestet. Anfangs stellte man dazu große Blecheimer auf das Feld, mit denen der Dünger aufgefangen wurde. Die Eimer wurden einzeln geleert und der Inhalt abgewogen. Später wurde ein tiefer Graben ausgehoben, über den auf einer Brücke der Traktor mit dem Düngerstreuer fuhr. Im Jahre 1983 baute AMAZONE eine Testhalle, in der sich ein langer Wagen mit vielen Fangtrichtern unter dem festmontierten Düngerstreuer bewegte. Um auch größere Arbeitsbreiten testen zu können, wurde die Halle später verbreitert.

Als die Arbeitsbreite beim Düngerstreuen 50 Meter übertraf, erfanden wir eine neue Testmethode, bei der der Düngerstreuer auf einer sich drehenden Testsäule aufgebaut wurde. Der gestreute Dünger wird mit einer 42 m langen Messbank halbseitig aufgefangen, auf der 84 Fangtrichter mit Online-Wiegezellen montiert sind. Das Messergebnis mit dem Streubild wird per Software berechnet und direkt in die Online-Düngedatenbank übertragen.

Mit der Gründung des Spreader Application Centers ging der Fortschritt weiter. Heute können Düngerproben von unseren Kunden mittels eines „Mini“-Streuversuchs untersucht werden. Die ermittelten Einstellungen werden dann via Smartphone und mySpreader App per Bluetooth auf den Düngerstreuer übertragen.

Mit dem Spreader Application Center und der mySpreader-App können wir die optimale Streuqualität unserer Düngerstreuer sicherstellen.

Frauenpower bei AMAZONE auch in technischen Berufen

Frauenpower bei AMAZONE auch in technischen Berufen
Industriemechanikerin Franziska Willer

Es gibt Berufe, die traditionellerweise eher Männern zugeordnet werden. Seit der Ausbildungsreform in den 1980er-Jahren ist der Beruf des Betriebs- und Maschinenschlossers unter anderem durch den Beruf des Industriemechnikers abgelöst worden. In Verbindung mit den neuen Einsatzgebieten Elektronik, Hydraulik und Pneumatik hat sich daraus ein abwechslungsreiches Arbeitsgebiet ergeben, dass zunehmend auch die Damenwelt fasziniert.

Auch bei AMAZONE ist dies der Fall. Im Jahr 2015 entschloss sich Franziska Willer dazu, den interessanten und vielseitigen Beruf der Industriemechanikerin zu erlernen. Dabei eignete sie sich tiefgehende Kenntnisse in den verschiedenen Fertigungsverfahren an, zum Beispiel Zerspanung, Umformung und Schweißen genauso wie den Umgang mit Elektronik und Hydraulik bei modernen CNC-Maschinen.

Seit der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung wird sie in unserem Stammwerk Hasbergen-Gaste in der Instandhaltung eingesetzt. Sie verantwortet hier die Wartung und Reparatur der Werkzeugmaschinen. Mit Können und Fachwissen hat es Franziska Willer geschafft, den traditionellen Männerberuf ganz wie von selbst zu erobern.

Wir wünschen Frau Willer weiterhin viel Freude und Erfolg.

Abschied von Herrn Friedhelm Brömstrup

Abschied von Herrn Friedhelm Brömstrup
Friedhelm Brömstrup starb im März dieses Jahres kurz vor Vollendung seines 86. Lebensjahres

Eine Ausnahmeführungskraft bei den AMAZONEN-WERKE war der Prokurist, Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung, Herr Friedhelm Brömstrup. Angefangen im Jahre 1952 als kaufmännischer Lehrling unter der Leitung der 2. Generation der Familie Dreyer, Herrn Dipl.-Ing. (TH) Heinrich Dreyer, hat er im Laufe der folgenden 49 Jahre unseren Vertrieb von freien Werksvertretern auf eigene Werksreisende mit diversen Niederlassungen umgestellt. Ebenso fiel die Einführung verschiedener EDV-Systeme für den AMAZONE Vertrieb in seine Zeit. Er hat die Werbung des Unternehmens geleitet und schließlich die Fertigungsplanung mit großem Geschick vollzogen.

Diese wichtigen Aufgaben erledigte er in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unserem Herrn Klaus Dreyer und dem hervorragenden Prokuristen Herrn Dr. Rolf Friederichs. So wurde unter der Obhut von Friedhelm Brömstrup aus einem kleinen mittelständigen Familienbetrieb mit gutem Image ein Weltunternehmen. Auch mit dem kaufmännischen Leiter der 4. Generation der Familie Dreyer, Herrn Dipl.-Wirt.-Ing. Christian Dreyer, arbeitete er eng und harmonisch zusammen. Friedhelm Brömstrup setzte die Tradition langer Betriebszugehörigkeit seiner Familie fort, denn bereits sein Vater arbeitete als Tischler 50 Jahre bei AMAZONE. Dirk Brömstrup führt die Unternehmenstreue in der 3. Generation weiter und arbeitet heute als Leiter der Abteilung Marketing & Kommunikation.

Herr Friedhelm Brömstrup hat sich um die großen Erfolge der AMAZONEN-WERKE in besonderem Maße verdient gemacht. Die Geschäftsleitung ist ihm dafür zu großem Dank verpflichtet.

Politik trifft Landtechnik

Am 18. August dieses Jahres besuchte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der CDU, Armin Laschet, in Begleitung des niedersächsischen Wirtschaftsministers Dr. Bernd Althusmann, der Landtagsabgeordneten Anette Meyer zu Strohen, der Vorsitzenden der CDU Osnabrück, Verena Kämmerling und des Bundestagsabgeordneten Dr. Mathias Middelberg unser Stammwerk in Hasbergen-Gaste.

Hauptthema des Besuchs war die moderne, ressourcenschonende und umweltverträgliche Landwirtschaft. Die Firmeninhaber Dr. Justus und Christian Dreyer stellten aber auch die vielseitigen internationalen Aktivitäten der AMAZONEN-WERKE in über 70 Ländern weltweit sowie die Strahlkraft der Landtechnik-Innovationen „Made in Germany“ dar.

Positiv bewerteten die Gastgeber die Bereitschaft der Politiker, sich mit den Problemen des Mittelstandes sowie den Herausforderungen und Sorgen der Landwirtschaft zu befassen. In seinem Fazit dankte Herr Laschet allen Anwesenden für den konstruktiven Austausch und betonte die Bedeutung der mittelständischen Familienunternehmen für die Wirtschaft in Deutschland. Auch seien die Besucher besonders vom hohen Grad an Digitalisierung, der inzwischen in der Landtechnik Anwendung finde, beeindruckt.

Politik trifft Landtechnik
Von links nach rechts: Dr. Bernd Althusmann, Dr. Justus Dreyer, Anette Meyer zu Strohen, Bettina Dreyer, Christian Dreyer, Dr. Mathias Middelberg, Armin Laschet und Verena Kämmerling